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Der Grundofen
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Der Grundofen ist ein
Speicherkachelofen, bei dem die Wärmeabgabe hauptsächlich über
Strahlungswärme abgegeben wird. Er zeichnet sich durch ein
besonders hohes Speichervermögen aus. Der Grundofen ist daher
ein eher träges Kachelofensystem.
Das System "Grundofen"
Der Mittelpunkt des "Grundofens" oder "Speicherkachelofens" ist
der aus qualitativ hochwertigen Schamottematerial gefertigte
Feuerraum. An den Feuerraum angeschlossen sind die so genannten
keramischen Züge.
Diese keramischen Züge, sind für das besonders große
Speichervermögen des Grundofens verantwortlich. Das heißt die
Energie, die beim Verbrennen vom Holz im Grundofen freigesetzt
wird, wird in einem keramischen Speicher - den keramischen Zügen
- gespeichert und zeitversetzt an den zu beheizenden Raum
abgegeben.
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Grundsätzlich
gibt es leichte und schwere Grundöfen - abhängig von der Bauart.
Die Masse des Ofens bestimmt seine Trägheit. Das heißt je
stärker (schwerer) der Grundofen ausgebaut ist, umso träger ist
er und desto länger braucht der Ofen bis er richtig warm ist. Er
ist somit also nicht für das schnelle Aufheizen geeignet, dafür
gibt er seine Strahlungswärme langsam ab - bis zu 16 Stunden und
länger. |
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